24.05.2016  KfW-Förderung für Einbruchschutz

Staatliche Förderung von Einbruchschutz: Förderprogramme der KfW-Bankengruppe

Die KfW-Fördermaßnahmen wurden gemeinsam mit dem Bundesministrerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, dem Bundesministerium des Inneren und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie entwickelt. Sie berücksichtigen die polizeilichen Empfehlungen zum Einbruchschutz und ergänzen die bereits bestehenden KfW-Förderprodukte.

Förderziele:
Das Programm dient der Förderung von baulichen Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Davon profitieren alle Altersgruppen. Es ermöglicht älteren Menschen einen möglichst langen Verbleib in der gewohnten Umgebung, kommt Behinderten oder in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen oder Familien mit Kindern zugute. Zusätzlich ermöglicht es den Schutz von Wohnungseinbrüchen.

Wer kann einen Förderantrag stellen?

  • Private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen sowie Mieter
  • Wohnungseigentümergemeinschaften
  • Wohnungsunternehmen/-genossenschaften

Wie wird gefördert?

  • Zinsgünstige Kredite für alle Antragsberechtigten
  • Investitionszuschuss für Privatpersonen (10% der Investitionssumme - mindestens 200 Euro bis maximal 1.500 Euro)

Was wird gefördert?

  • Maßnahmen zum Schutz gegen Wohnungseinbruch, z.B. Installation von Alarm- und Einbruchsmeldeanlagen sowie die Nachrüstung einbruchshemmender Produkte. Dazu zählt u.a. auch die Videoüberwachung.
  • Diese Maßnahmen müssen die Anforderungen nach DIN EN 50131 Grad 2 erfüllen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie bei der KfW-Bankengruppe unter:
www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz